Angespielt: Spellforce III (RPC 2017)

Aonirs Licht! Diesen Gruß werden vielleicht ein paar unter euch noch kennen. Vor 13 Jahren kam Spellforce: The Order of Dawn auf den Markt und legte den Grundstein für eine interessante Serie. Der innovative Rollenspiel-Strategie-Mix erhält mit Spellforce III bald einen dritten Ableger und wir konnten ihn auf der RPC 2017 für euch anspielen. Ob sich ein erneuter Blick auf die Welt Eo lohnen könnte, das erfahrt ihr in diesem Angespielt!

 

Auf der Flucht

Wir starten mit der fünften von ca. 30 Missionen direkt im Kampfgeschehen. Um einen Flüchtlingskonvoi in Sicherheit zu bringen, müssen wir zunächst die Map erkunden und bei Gelegenheit auch schon mal etwas sichern. Dafür stehen uns auch bereits einige der rekrutierbaren Helden zur Verfügung. Diese sollen größtenteils austauschbar sein, können jedoch bei Unachtsamkeit durchaus verprellt und dadurch für weitere Missionen unzugänglich werden. Wir treffen uns also mit einem Späher zu einem geheimen Treffen und wie sollte es anders sein? Es ist natürlich eine Falle des örtlichen Banditenanführers samt seiner Banditen-Truppe. Mit der Armbrust im Rücken laufen wir brav der feindlichen Truppe hinterher, als sich uns plötzlich eine weitere Gruppe Soldaten in den Weg stellt. In dem aufkommenden Gefecht schaffen wir es zu entkommen und machen uns schnurstracks auf den Weg zu der Basis unserer Retter. Diese sehen in uns den einzigen fähigen Mann, um sie anzuführen und übertragen uns kurzerhand die gesamte Kontrolle über ihre Basis und die Truppen. Schnell ist eine kleine Armee auf die Beine gestellt, mit der wir uns in die Höhle des Löwen wagen können. Die Banditen haben ihr Quartier in einer verfallenen Festung bezogen, wenige Minuten später ist dank unseres Stoßtrupps jedoch wieder größtenteils Ruhe auf der Map eingekehrt. Nachdem auch der letzte Bandit das Zeitliche gesegnet hat, können wir dem Vorstand des Flüchtling-Konvois Bescheid geben und sie in sichere Gebiete führen.

 

Erst mal in die Hände gespuckt

Der Basenbau funktioniert in Spellforce III etwas anders als in den Vorgängern. Das Haupthaus besitzt eine gewisse Anzahl an Arbeitern. Diese können aber nicht länger als Einheit gesteuert werden, sondern müssen einem anderen Gebäude zugewiesen werden. Dies gilt sowohl für die Arbeit beispielsweise in einer Holzfällerhütte oder einer Mine, aber auch für Baustellen. Zudem wurden die Maps nun in Sektoren unterteilt. Das bedeutet, es gibt festgelegte Gebiete der Map, die über eigene Ressourcen verfügen und zunächst von Helden annektiert werden müssen. Diese schnappen sich dann schnell einen Hammer und zimmern einen Außenposten daher, der nun weiter ausgebaut werden kann. Von hier aus werden nun wieder Arbeiter den entsprechend gebauten Gebäuden zugewiesen und die Rohstoffproduktion beginnt. Die nutzbaren Rohstoffe beschränken sich im Übrigen in Spellforce III auf Nahrung, Holz, Stein, Eisen und einen fraktionseigenen Rohstoff, im Falle der Menschen Aria (flüssiges Mana). Das besondere an den Sektoren ist nun aber, dass sie alle auch über ein eigenes Rohstofflager verfügen und erst per Kutsche in das Hauptlager gebracht werden müssen. Das ist um einiges realistischer, bringt aber auch einen entscheidenden Aspekt des Multiplayers zum Vorschein. Diese Transporte können nämlich logischerweise auch überfallen und gegnerische Spieler somit von ihrer Ressourcen-Zufuhr getrennt werden. Ob und inwieweit diese Transporte lootbar sein werden, wird jedoch gerade noch diskutiert und in der bereits laufenden Multiplayer-Beta getestet. Es wird also noch kräftig am Balancing gefeilt, vor allem, da jetzt die dritte Rasse (die Orks) Einzug in das Spiel hält.

Das Sektoren-System bringt wieder frischen Wind in die angestaubte RTS-Systematik.

 

  • spellforce-3-nat-games-angespiel-vorschau-wallpaper-logo
    “Spellforce 3 hat wie bereits der erste Ableger keine Angst, neues auszuprobieren. Das Sektoren-System ist durchaus interessant und mit der derzeitigen Flaute rund um RTS-Titel ist es sehr erfrischend, wenn wieder ein neuer Wind weht. Wir werden auf jeden Fall weiter die Balancing-Tests beobachten und gespannt auf den Release warten. Jeder Fantasy-RTS-Fan sollte unbedingt einen Blick darauf werfen.”
    Jonathan Klug, Redakteur
Jonathan Klug
Geschrieben von
Ehemaliger Redakteur von NAT-Games.

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