Angespielt: Sniper Ghost Warrior 3 (gamescom 2016)

Angespielt: Sniper Ghost Warrior 3 (gamescom 2016)

Bald erscheint der dritte Teil von Sniper Ghost Warrior. Auch wenn mich die ersten zwei Teile eher semi interessiert haben, bekam ich einen Termin bei den Entwicklern von CI Games. Mich interessierte einfach, was die Reihe so besonders macht. Bereut habe ich die Präsentation auf keinen Fall, und das sage ich nicht nur wegen dem coolen Merch-Beutel. Mit Sniper Ghost Warrior 3 steht uns ein genialer Open-World-Shooter bevor, der erstmals in der Reihe seinen Namen zum Spiel macht. Wieso der Titel mein persönliches Highlight der Messe wurde, lest ihr jetzt in der Vorschau.

 

Als Sniper…

Bevor ich selbst Hand an den Controller oder Tastatur legen durfte, haben die Entwickler eine Mission aus dem Spiel gezeigt, die danach auch gespielt werden konnte. Das Hauptaugenmerk liegt beim dritten Teil in der Vorgehensweise des Spielers. Wir steuern John North entweder als Sniper, Ghost oder Warrior. In der gezeigten Mission ging es darum, einen alten Güterbahnhof zu überfallen und die vielen Arbeiter zu befreien. Zum Schluss gilt es noch, zwei Tanks in die Luft zu jagen. Der Sniper übernimmt dabei die Rolle des Spähers und hat die Möglichkeit von der Weite aus die Gegner zu markieren und ggf. auszuschalten. Mithilfe einer kleinen ferngesteuerten Drohne kann man über das gesamte Gebiet fliegen, ohne erkannt zu werden. Steuern kann man diese selbst, Feinde und besondere Gegenstände werden automatisch markiert. Ist die Drohne über einem freien Gebiet, fliegt diese automatisch zu uns zurück, befindet sie sich allerdings in einem Gebäude muss man sie auch wieder herausfliegen.

Dank unserer Drohne können wir die Gegner vorher ausspähen und markieren.

Dank unserer Drohne können wir die Gegner vorher ausspähen und markieren.

 

…als Ghost…

Hat man alle gesichteten Feinde von der Ferne erledigt, gilt es als Ghost auf das Gelände zu schleichen. Dabei ist es natürlich wichtig, dass man nicht vorher schon durch Wachen erkannt wurde oder erkannt wird. So kann man Gegner leise umbringen und sich dem Missionsziel nähern. Wenn man allerdings durch eine Wache erkannt wurde, gilt es schnell die richtige Waffe in die Hand zu nehmen und den Warrior zu spielen. Dieser ist, wie der Name schon sagt, der Call of Duty-Charakter im Spiel. Aber auch als Warrior muss man Deckung suchen und die Gegner mit Geschick ausschalten. Nachdem alle Feinde erledigt, die Arbeiter befreit und die Tanks mit C4 bestückt sind, heißt es raus aus dem Gelände und das C4 aktivieren. Mission erledigt. Am Ende jeder Mission gibt uns eine Anzeige Übersicht über unsere Mission: Wie lange, wie gut und wie genau sind wir jeweils als Sniper, Ghost oder Warrior unterwegs gewesen. Das Besondere daran, jede Vorgehensweise stellt dabei eine eigene Klasse dar, die auch unterschiedlich mit Erfahrungspunkten und Fähigkeiten belohnt wird. Ein umfangreiches Unterfangen.

 

…oder als Warrior.

Im dritten Teil geht es zudem zum ersten Mal in eine große Open-World. Schauplatz des Spieles ist Georgien. Dem Spieler bleibt überlassen, welche Missionen er macht und wie er diese angeht. Auf der gesamten Karte gibt es unterschiedliche Geheimverstecke, wo man als Spieler seine Mission am Laptop plant, Waffen ausrüstet und auch mal eine Runde schlafen kann, damit es Nacht oder Tag wird. Außerdem gibt es Schnellreisepunkte, um die Landschaft schneller zu überqueren. Alternativ stehen aber auch Fahrzeuge zur Verfügung, mit denen man zu der jeweiligen Mission düsen kann. Während der Gameplay-Phase habe ich eine Mission in einer alten verlassenen Kirche absolviert. Hier galt es alle Gegner zu töten und die Geiseln, die kurz vor ihrer Hinrichtung stehen, zu befreien. Mithilfe der Drohne, ein paar gezielten Schüssen und einer kleinen Rambo-Einlage war die Mission nach knapp zehn Minuten erledigt. Doch dies ist nur der Anfang einer Reihe Aufträge, die es zu erledigen gilt.

Als Ghost schleichen wir uns durch den Güterbahnhof.

Als Ghost schleichen wir uns durch den Güterbahnhof.

 

Fazit:

Sniper Ghost Warrior ist besonders für Fans von Far Cry und generell Ego-Shootern ein Freudenfest. Die Mischung aus Sniper, Sam Fischer und einer Prise Rambo ermöglicht dank der freien Welt und der eigenen Vorgehensweise ein Spielgefühl, welches in den letzten Jahren in ähnlicher Form sonst nur Far Cry bot. Doch CI Games setzen hier noch einen drauf. Wer also einen modernen Shooter für seine Bedürfnisse sucht, der kommt im Januar 2017 um Sniper Ghost Warrior 3 nicht drum herum – moderne Waffenführung inklusive.

 

redaktionsbox-tobias

 

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Tobias Liesenhoff
freut sich schon auf 2017, da es viele Veränderungen geben wird. :-)

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