Angeschaut: Call of Duty – Infinite Warfare & Morden Warfare Remaster (gamescom 2016)

Angeschaut: Call of Duty – Infinite Warfare & Morden Warfare Remaster (gamescom 2016)

Der neuste Teil der Call of Duty-Reihe wurde bereits bei seiner Premiere ziemlich stark kritisiert. Der Reveal-Trailer gehört zu den Videos mit den meisten Dislikes auf YouTube. Doch ist dies überhaupt berechtigt? Wir haben uns auf der gamescom eine kleine Gameplay-Präsentation angeschaut und sind leider etwas zwiegespalten.

 

Tobias Eindruck von der Präsentation

Begonnen hat die Präsentation mit ein paar Worten zweier Entwickler von Infinity Ward. Allerdings nur in Videoform, vor Ort waren die beiden leider nicht. Gezeigt wurde ein Teil der Mission auf der Mondstation. Zu sehen gab es die obligatorische Action, Schwerelosigkeit und jede Menge Explosionen. Auf der Station selbst war es hingegen ziemlich ruhig. Es hatte schon eine beklemmende Stimmung, die stark an Alien: Isolation erinnerte. Nach knapp zehn Minuten wurde das Gameplay mit einem abschließenden Trailer beendet. Das gezeigte Material machte auf jeden Fall Lust die Kampagne zu spielen. Allerdings wird der neue Teil nicht nur im Weltraum ablaufen, was mir persönlich etwas Sorgen machen wird. Die Präsentation war mit Infinite Warfare noch nicht zu Ende. Plötzlich gab es einen Sprung in die legendäre Atombomben-Mission aus Modern Warfare. Dieses Mal allerdings in der Remastered-Version, die wirklich toll aussieht. Für Fans der Reihe ist es auf jeden Fall ein Highlight den bislang besten Teil der Reihe noch einmal in HD-Grafik erleben zu können. Beim genaueren Hinsehen waren zwar nicht alle Texturen aufgefrischt, die Waffenmodelle, Panzer, Gebäude und Co. sahen aber ordentlich aus. Das Highlight des Termins war allerdings der neue Zombie-Modus zu Infinite Warfare. Mit Zombies in Spaceland steht uns eine aufregende Mischung aus Far Cry Blood Dragon, The Walking Dead, David Hasselhoff und einem Kirmesbesuch bevor. Auch wenn es kein richtiges Gameplay-Material zu sehen gab, der Trailer hat die beiden zuvor gezeigten Titel komplett in den Schatten gestellt. Es bleibt spannend, was Activision uns am 03. November auf den Tisch legen wird. Infinite Warfare bietet eine futuristische Kampagne, Modern Warfare ist ein Geschenk an alle Fans der Reihe und Zombies in Spaceland bringt eine spannende Mischung mit. Ich bin zwar von der Veröffentlichungspolitik seitens Activision nicht unbedingt begeistert, dennoch bekommt man für 80-90€ ein dickes Action-Paket mit vielen Stunden Spaß.

 

Maartens Eindruck von der Präsentation

Die Call of Duty Präsentation war so eine Sache für sich. Zunächst einmal tauchten die Entwickler nicht selbst auf, um ihr Spiel zu präsentieren, sie erschienen lediglich auf der Leinwand. Dabei waren durchaus welche vor Ort, um Interviews zu führen (nach der Präsentation habe ich sie im Activision-Bereich herumlaufen sehen). Wie dem auch sei, es wurden gleich drei Titel gezeigt, obwohl überall nur Infinite Warfare angepriesen wurde. Und damit fing die Präsentation auch an. Alles, was ich währenddessen nur dachte, war: „Naja, wenigstens mal ein anderes Setting.“ Ich gebe zu, dass das Ganze auf einem Kometen oder generell im Weltall spielt, könnte dem Spiel mal wieder einen Schub verpassen. Diese ganzen „realistischen“ Kriegsszenarien waren ja auch mal langsam ausgelutscht. Vor allem bin ich gespannt, Kit Harrington als den Bösewicht zu erleben. Ich hatte irgendwie erwartet, dass wir hier mal einen kurzen Blick auf ihn erhaschen konnten, aber leider nein. Dafür habe ich einen anderen Schauspieler erkannt, nämlich David Harewood, der den Martian Manhunter in der Supergirl TV Serie spielt. Anschließend war ich überrascht, warum wir plötzlich wieder ein realistisches Szenario vor uns haben. Wenn Infinite Warfare doch im Weltall spielt, warum zeigen sie uns dann so etwas? Tobi klärte mich dann auf, dass es das Modern Warfare Remaster war. Gezeigt wurde die ikonische Szene mit dem Atombombeneinschlag. Zu guter Letzt kam dann mein persönliches Highlight der Präsentation: Zombies in Spaceland ist ein Spielmodus innerhalb von Infinite Warfare, dessen Setting aber rein gar nichts mit dem Hauptspiel zu tun hat. Im Fokus liegen die 80er Jahre, vier von Klischee nur so triefende Charaktere und natürlich Zombies. Im Vergnügungspark „Spaceland“ muss man sich nicht nur derer entledigen, sondern auch Minispiele auf den Fahrgeschäften absolvieren. Das Ganze erinnerte ein wenig an Far Cry Blood Dragon, was ja auch nur eine Dreingabe zu Far Cry 3 war, aber auch als Einzeltitel wunderbar geflasht hatte. Mein Fazit nach der Präsentation war: Schon irgendwie bezeichnend, wenn so ein kleines Zusatzspiel wie Zombies in Spaceland dem Hauptspiel den Schneid abkauft.

 

Jasmins Eindruck von der Präsentation

Die Präsentation von Call of Duty war anders als die, die wir zuvor besucht haben (und Call of Duty war die vorletzte Präsentation der Gamescom!). Statt einem Entwicklerteam, dass uns an die Hand nahm und mehr zum Spiel erklärte, saßen wir in einer Art Kino, wo man uns einen Trailer des Spiels (ohne jegliche Kommentare) präsentierte. Wie bei einer Kinovorführung üblich, saßen wir in einem abgedunkelten Raum in wirklich gemütlichen Sesseln und schauten gebannt auf eine Leinwand, die sich vor uns befand. Zu sehen war zunächst das Highlight der Präsentation. Das neue COD: Infinite Warfare beeindruckte mit seinem außergewöhnlichen Setting. Auf einem Kometen lebend, auf dem es alle paar Minuten einen Tag- und Nachtwechsel gibt, muss die Kriegsveteranengruppe von einer Station zur nächsten huschen, um zu sehen, was dort vor sich geht. Dabei können sie sich nur nachts fortbewegen, da tagsüber bis zu 900°C auf dem Kometen herrschen. In der anderen Station angekommen, erwartet die Truppe ein Gegner, mit dem sich vorerst nicht gerechnet haben… Im anschließend gezeigten Trailer sah man Szenen aus Modern Warfare Remaster, zu dem ich nicht viel sagen kann, da ich die Standardversion nicht gespielt habe und somit keine Vergleiche ziehen kann. Als Letztes wurde uns ein Trailer zum Infinite Warfare Trailer Zombies in Spaceland präsentiert. In diesem wurden Zombies auf unterschiedlichste Weise abgeschlachtet: Mal wurden sie in der Achterbahn geköpft, mal von den Lasern, die die Discokugel reflektierte, gebrutzelt. Unsere Kämpfer wurden von 80er Jahre Musik begleitet und entsprangen vom Aussehen her auch diesem Jahrzehnt. Urkomisch und wirklich witzig anzusehen! Gerne mehr solcher DLCs! Abschließend ist zu sagen: Der Trailer sah super aus und lässt gespannt auf Call of Duty: Infinite Warfare warten.

 

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Maarten Cherek
isst nichts so heiß, wie es gekocht wird!

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