Angespielt: Ride 2 (gamescom 2016)

Angespielt: Ride 2 (gamescom 2016)

Motorradfans können sich freuen, denn Milestones Meilenstein (hier Grillengezirpe einfügen) Ride erhält eine Fortsetzung, die auf der gamescom präsentiert wurde. Wir konnten uns dabei nicht nur die ganzen Features des Spiels zeigen lassen, wir durften auch noch Hand anlegen und ein Ründchen drehen. Dann wollen wir doch mal schauen, ob der Bikerspirit übergesprungen ist.

 

Individuelle Gestaltung

Zunächst einmal ein paar Fakten herunterrattern: Im Spiel enthalten sind 230 Bikes in 20 verschiedenen Kategorien, 40 unterschiedliche Strecken, darunter natürlich auch so große Namen wie der Nürburgring und der North West 200. Bei den 230 Bikes sind alle möglichen Firmen dabei, unter anderem so Standards wie BMW, Kawasaki, Suzuki und mehr. Der große Aufhänger von Ride 2 ist jedoch, dass man sämtliche Teile der Motorräder umbauen kann. Alle möglichen Ausrüstungsteile könnt ihr nach dem Fahren eines Rennens erhalten, und euer Bike nach euren Vorstellungen verändern. In der spielbaren Demo war von diesen Customizing-Möglichkeiten allerdings noch nichts vorhanden.

 

Eine Prise Zeitreise

Also nichts mit anpassen, wir schnappen uns eines der vorhandenen Motorräder, wählen eine Strecke (natürlich den Nürburgring) und fahren los. Die Steuerung ist recht selbsterklärend, sie wird in nahezu jedem Rennspiel genauso verwendet. Der Schwierigkeitsgrad war wohl recht niedrig eingestellt, denn obwohl ich nicht so der Rennsportprofi bin und viele Fehler gemacht habe, war ich doch relativ häufig in Führung. Dort merkte man jedoch, dass auch hier eine Art Gummibandsystem greift, welche z. B. in Mario Kart oft kritisiert wird. Nachdem ich eine ganze Weile recht ordentlich gefahren bin und schon ein ganzes Stück hätte voraus sein müssen, tauchte dennoch plötzlich ein Gegner wie aus dem Nichts hinter mir. Wenn ich gut fahre und einen Vorsprung erziele, dann möchte ich das doch auch bitte genießen. Wo wir gerade von Fehlern gesprochen haben, hier spielt ein Mechanismus mit hinein, denn man sonst so in Rennspielen nicht sieht. Man kann immer, wenn man sich hingelegt hat, die Zeit zurückspulen, um seinen Fehler zu korrigieren. Zugegeben, ich habe diese Funktion oft genutzt, nur stelle ich mir die Frage, ob dies das Spiel nicht vielleicht ein wenig zu leicht machen würde? Die Entwickler antworteten mir darauf mit der Antwort, man müsse sie ja nicht nutzen, wenn man ein realistisches Spielerlebnis haben will. Sie wollten sicherstellen, dass sowohl Realisten als auch Casual-Zocker Spaß an dem Spiel haben können. Das Spiel erscheint am 06. Oktober, Vorbesteller erhalten zwei zusätzliche Bikes. Ein DLC ist ebenfalls bereits geplant.

nat games ride 2 2

Brumm Brumm

 

Fazit:

Ride 2 macht nicht alles richtig, aber es sieht im Grunde nach simplem Motorradspaß aus. Man mag über das Zeitspulfeature sagen, was man will, aber es lockt auf jeden Fall auch Casual-Spieler vor die Bildschirme. Mit den veränderbaren Motorrädern lockt man die Bastler an, Experten und Fans des ersten Teils werden sowieso abgeholt. Alles in allem kann man Ride 2 nichts besonders Verwerfliches ankreiden, Biker werden ihre helle Freude daran haben.

 

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Maarten Cherek
isst nichts so heiß, wie es gekocht wird!

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