Angespielt: The Surge (gamescom 2016)

Angespielt: The Surge (gamescom 2016)

Neben einer Präsentation des Gameplays versorgten uns Focus Home Interactive mit einem Fast Pass zu The Surge, einem SciFi Action-RPG. Mit einem futuristischen Setting entführt man uns in eine postapokalyptische Welt, in der Roboter und Menschen längst keine Freunde mehr sind. Das Spiel befindet sich derzeit noch in einer frühen Phase und soll 2017 für den PC, PlayStation 4 und Xbox One erscheinen. Ob uns das Spiel überzeugen konnte, könnt ihr euch in diesem Angespielt zu Gemüte führen.

 

Das Ende der Welt

Im Rampenlicht von The Surge steht Warren, ein Mitarbeiter der Firma Creo, die die Probleme der postapokalyptischen Welt lösen möchte. Allerdings finden wir uns in einer uns feindlich gesinnten Umgebung wieder, in der Roboter und Mitarbeiter, die wie Zombies wirken, uns attackieren. Um zu überleben, hilft uns unser Exoskelett, das wir am Laib tragen. Hin und wieder gibt es auch ansprechbare Zeitgenossen, mit denen wir in einem Dialogsystem interagieren können. Das Spiel soll nur als Singleplayer spielbar sein und eine tiefgründige Story bieten, wieso die zerstörte Welt so ist, wie sie momentan ist. Schaut man sich in der Umgebung um, wird man von einer detaillierten Landschaft geflasht, die klasse aussieht. Teilweise sind Hinweise versteckt, wie wir größere Gegner besiegen oder Passagen überwinden können. Um nicht völlig aus der Welt gerissen zu werden, wir es keine Cutscenes geben, sondern kurze, überspringbare Sequenzen. Die Spielzeit ist ähnlich wie bei Lords of the Fallen ohne Nebenquests bei 12-15 Stunden angesiedelt, mit Nebenquests landet man bei 20-25 Spielstunden. In der Welt verstreut sind Overcharge Stationen, mit deren Hilfe wir zuvor nicht erreichbare Areale betreten können, in denen sich neue Levelabschnitte und lootbare Items befinden.

 

Mir gefällt das Bein

Das Besondere an dem Kampfsystem von The Surge ist, dass man sich auf bestimmte Körperteile konzentrieren muss. Das Körperteil, das am Ende des Kampfes am meisten Schaden erlitten hat, dürfen wir looten. Gefällt uns beispielsweise des Helm des Gegners, konzentrieren wir uns darauf, mit einem Finisher den Kopf abzuschlagen. Hierfür stehen uns keine schweren oder leichten Angriffen zur Verfügung, vielmehr wurde hier der Fokus auf horizontale und vertikale Angriffe gelegt. Diese Taktik kann auch genutzt werden, wenn man bei Bossgegnern weniger geschützte Bereiche entdeckt, die sich als Schwachpunkt herausstellen und den Gegner leichter in die Knie zwingen lassen. Somit gibt es mehrere Möglichkeiten, einen Kampf zu gewinnen, wobei manche länger, manche weniger andauern. In der uns gezeigten Präsentation hat ein riesiger Bossroboter mit Raketen um sich geschossen, die wir auf diesen zurücklenken mussten. Alternativ konnte man seinen Rücken näher inspizieren, um festzustellen, dass eine simple Klappe den Hauptspeicherchip des Roboters von unserer Klinge trennt. Jede Waffe hat ihr eigenes Moveset, manche Waffen setzen zum Beispiel eher auf Kombos, während andere auf verheerende Treffer setzen. Mithilfe einer Ausdaueranzeige ist es uns möglich, den gegnerischen Attacken auszuweichen. Alle im Kampf gesammelten Rüstungsteile können an Crafting-Stationen analysiert werden, um Rohmaterialien für neue Ausrüstungsteile oder Blaupausen zu erhalten. Zusätzlich zur angelegten Ausrüstung kann an Medbays eine bestimmte Anzahl an Implantaten ausgewählt werden, die die Eigenschaften des Spielers verbessern und als Upgrades fungieren. Ein Implantat macht es beispielsweise möglich, die Lebensanzeige der Gegner sehen zu kann. Des Weiteren kann an einer Medbay Core Power gebunkert werden, mit der man im Level aufsteigen kann.

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Warren, strahlender Held der Geschichte

 

Fazit:

The Surge legt den Fokus auf ein einzigartiges Kampf- und Craftingsystem, das den Spieler lange bei Laune halten wird. Durch taktisches Handeln und nicht nur simples Gemetzel sollen die Kämpfe packender sein als zuvor. Das prächtige Setting überzeugt mit seiner brillanten Grafik und schafft eine Landschaft, in der es viel zu entdecken geben wird. Ob die Entwickler aus ihren Fehlern von Lords of the Fallen gelernt haben, werden wir leider erst 2017 erfahren. Allerdings geben wir jetzt schon beide Daumen hoch für The Surge und erwarten dieses mit Spannung im nächsten Jahr. Ein großes Lob an das Entwicklerstudio Deck 13!

 

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Jasmin Paskuda
schwärmt heimlich für ein Leben als Strohhutpiratin!

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