Angespielt: Obliteracers

Angespielt: Obliteracers

In kleinen Fahrzeugen auf abgefahrenen Strecken im Kreis fahren, sich mit aufgesammelten Items gegenseitig das Leben schwer machen und in letzter Sekunde den Sieg auf Kosten eines Anderen ergattern. Klingt stark nach Mario Kart, ist es in diesem Fall aber nicht. Wir haben Obliteracers, vom Entwicklerstudio Varkian Empire, angespielt und sagen euch nun, ob dieses Spiel partytauglich ist oder ob die Gäste einschlafen oder die Flucht ergreifen.

 

Party-Player

Egal ob allein oder mit Freunden, auf dem Sofa oder am Schreibtisch, Obliteracers macht echt Laune. Es ist zwar vom grundsätzlichen Prinzip wie der Kart-Ausflug von Mario und seinen Freunden, unterscheidet sich aber dann doch vom klassischen Spaßmacher. Eine Gemeinsamkeit ist, dass Freundschaften hart auf die Probe gestellt werden, denn sich gegenseitig auf den Sa*k gehen kann man sich hier ebenso gut.  Man startet mit mehreren Gegnern auf einer kleinen Piste, und je nach Spiel- bzw. Rennmodus versucht man alles um zu gewinnen. Es gibt keine Ziellinie und keine richtigen Runden. Bei den meisten   Modi gewinnt derjenige, der eine gewisse Anzahl an Abschüssen als Erster erreicht, zur Hilfe kommen einem hier eine Minigun, verschiedene Raketenwerfer, ein Ölfass und Mienen, die man hinter sich platzieren kann. Bei solch einem actiongeladenen Spiel darf natürlich der Flammenwerfer nicht fehlen.

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Der Flammenwerfer wirkt nur auf kurze Distanz.

 

Peng  Boom Bäng

Unterscheiden tun sie sich darin, dass die Abschussserie variiert oder die Gegner wieder spawnen.  Ein Rennmodus ist komplett anders, hier sammelt man Punkte, in dem man die gesamte Meute anführt. Aber hier ist große Vorsicht geboten, denn ganz vorne ist man Staatsfeind Nummer 1.  Die Zahlen über den Spielern dienen der Orientierung, können aber deaktiviert werden. Der derzeit Führende wird mit einem Stern gekennzeichnet und der Balken am rechten Bildschirmrand füllt sich langsam grün, mit steigender Punktzahl entsprechend. Ist man von einer Explosion bedroht erscheint ein Totenkopf an unserem Fahrzeug und es qualmt stark, so kann man sich entweder aus dem Gedränge verziehen oder versuchen andere von der Bahn zu werfen.  Um in der Karriere eine neue Strecke freizuschalten, muss man Bomben sammeln, dies gelingt einem, in dem man die Rennen gewinnt oder gut abschneidet.

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Auch im Einzelspieler kann man gegen 7 Gegner antreten.

 

Einfach zu lernen

Hochgradig kompliziert ist anders. Spielt man es mit der Tastatur reichen 6 Tasten vollkommen aus, um seinen Flitzer zu steuern und seine Gegner zu erledigen.  Das Fahrzeug steuert sich hierbei aber sehr gut, das bedeutet, ein  Gamepad ist eher zweitrangig bis überflüssig, mit dem guten alten Hackbrett kann man auch Gewinnen.  Schießen, springen und auch der zeitlich begrenzte Schutzschild alles kann genau getimed  werden. Auch optisch macht Obliteracers etwas her. Stimmige Beleuchtung in den dunkleren Strecken mit schönen Spiegelungen bietet ein tolles Drumherum.  Die einzelnen Karten sind abwechslungsreich und liebevoll gestaltet, es gibt tropische Strecken, von der Industrie angehauchte oder Strecken im Wüsten-Thema. Die KI ist ein anständiger Gegner, nicht immer fällt es einem leicht, den Sieg zu ergattern. Jedoch könnten Sie ein wenig schärfer vorgehen, erarbeitet man sich die Spitze würde man von menschlichen Gegnern ein Feuerhagel aller Kanonen erwarten, aber die KI lässt sich hierbei doch zu lange Zeit. Sammeln wir ein mächtiges Item auf, lassen wir uns kurz Fallen und feuern ab, so ging der Sieg schneller an uns als erhofft.  Hier sollten die Entwickler entweder an der Schraube drehen oder diese im Menü hinterlegen und uns selbst die Schwierigkeit einstellen lassen.  Ansonsten lässt uns das Menü einige Einstellungsmöglichkeiten offen, wir können die Lautstärke und die Grafik einstellen, V-Sync ist von Haus aus deaktiviert.

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Der Gegner hat es nicht leicht, auch wenn wir selbst kurz vor dem Aus stehen.

 

Fazit:

Ein schnelles spannendes Spiel mit einem alten aber aufgefrischten Gameplay. Es kann gut unterhalten und solange man sich nicht nur mit der KI duelliert ist es auch anspruchsvoll genug. Aber eben einfach zu lernen und somit für Gelegenheits- und Partyspieler bestens geeignet.  Es passiert immer viel gleichzeitig, hierbei allerdings nicht so viel, dass man den Überblick verliert. Es ist eine ausgewogene Mischung von allem und macht enorm viel Spaß. Einzig die KI muss dringend angepasst werden. Optisch vollkommen in Ordnung und läuft sicher auf den schwächsten Maschinen einwandfrei.

 

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David Sperl
Ehemaliger Redakteur und Grafiker von NAT-Games.

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