Angespielt: Sniper 3 – Ghost Warrior (gamescom 2015)

Angespielt: Sniper 3 – Ghost Warrior (gamescom 2015)

Wer sich die Ego Shooter der letzten Jahre etwas genauer anschaut, wird einen gewissen Trend entdecken. Sie werden immer schneller, lauter und spielen immer in der nahen Zukunft mit abgefahrenen Waffen und Gadgets. Wir konnten auf der Gamescom einen Blick auf Sniper 3: Ghost Warrior werfen, der mal nicht auf einen dieser Punkte setzt. Sondern mit anspruchsvoller Scharfschützenarbeit, komplexer Spielmechanik und einer offenen Welt daherkommt. Ob man sich das Spiel vormerken sollte, erfahrt ihr in unserem Angespielt.

 

Kimme und Korn immer nach vorn

In Sniper3: Ghost Warrior spielt man den Scharfschützen Jonathan North. Dieser soll in Georgien eine militante Splitterzelle infiltrieren und sabotieren. Umso überraschender war es, den Charakter in der gezeigten Gamescom Demo, auf der Seite der Gegner zu sehen. Diese Mission spielt am Ende von Akt 1 von insgesamt 5 Akten. Insgesamt soll die Kampagne rund zwölf bis fünfzehn Stunden dauern. Das Spiel führt den Spieler in insgesamt fünf offene Areale, in denen man die Storymissionen spielen kann. In den Gebieten gibt es zahlreiche Nebenmissionen und versteckte Schätze, die man einsammeln kann. Auch einen dynamischen Tag und Nachtwechsel wird es geben. Anders als in anderen Triple-A Spielen, werden die Schätze nicht auf der Karte angezeigt. Um diese zu finden, muss man Hinweise suchen, um diese zu finden. Dieses Vorhaben ist zwar unnötig kompliziert, jedoch taucht man so besser in die Welt ein.

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Wo kann man am besten die Gegner angreifen?

 

Lasst der Kreativität freien lauf

In der gezeigten Mission müssen wir Seite an Seite mit den feindlichen Aktivisten agieren. Diese bereiten sich auf einen Großangriff vor, bei dem Jonathan mithelfen muss, um seine falsche Identität beizubehalten. Deshalb muss Jonathan zunächst das gesamte Gebiet absichern. Sniper 3: Ghost Warrior legt ein großes Augenmerk auf die Vorbereitung. Jede Mission muss akkurat vorbereitet werden. In der Demo steigt der Charakter in einen Turm und schaut sich die Umgebung genau an. Insgesamt führen drei Wege in die Stadt. Eine Brücke und die Hauptstraße werden vermint, wodurch ein Engpass geschaffen wird. Die Minen dürfen auch nicht offensichtlich platziert werden, denn die KI der Gegner wird diese bemerken und entweder einen anderen Weg nehmen oder diese entschärfen. Dieses Verhalten kann man allerdings auch ausnutzen und einem Soldaten, der eine schlecht platzierte Mine entschärft, einfach aus der Ferne ausschalten. Danach werden die Schussplätze auf den Dächern geschaffen. Auch hier müssen für den perfekten Platz mehrere Faktoren einbezogen werden. Je nach Sicht, einer Möglichkeit zur schnellen Flucht etc., kann der Platz schnell ausgewählt werden. Damit Jonathan schnell fliehen kann, beherrscht er grundlegende Parkourmanöver und kann so schnell über Hindernisse springen oder an Geländern entlang hangeln.

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Viele verschiedenen Faktoren hängen von einem perfekten Schuss ab.

 

Noch ein Schuss

In der offenen Welt befinden sich mehrere Werkstoffe, die man finden kann. Mit denen kann man die Scharfschützengewehre umbauen und verbessern. Im Spiel wird es mehrere Gewehre geben, die sich je nach Mission unterschiedlich einsetzen lassen. Diese unterscheiden sich in verschiedenen Bereichen wie Schussrate, Lautstärke, Magazingröße und Mobilität. So ist es ratsam in einer Stealthmission, wo man Person X ungesehen ausschalten muss, eine Waffe zu wählen, die präzise und lautlos ist. Je nach Schwierigkeitsgrad muss man bei Schüssen diverse Faktoren wie Temperatur, Wind und Luftdruck mit einbeziehen. Erfolgreiche Kills werden erneut, wie in den Vorgängern, in brutalen Kill Cams dargestellt. Ob Selbiges auch für Kills gegen Fahrzeuge wie Hubschrauber, Panzer oder andere Fahrzeuge gilt, ist bisher noch unklar. Ebenfalls unklar ist, ob es einen Multiplayer geben wird.

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Viele verschiedene Patronen, Gadgets können im Crafting Menü hergestellt werden.

 

Fazit:

Gelungener Abschuss? Besonders beeindruckt bei Sniper 3: Ghost Warrior hat mich die taktische Vorbereitung. Mit den verschiedensten Möglichkeiten können die Missionen absolviert werden. Anstatt, wie bei anderen Ego-Shootern, mich hektisch von Schlacht zu Schlacht zu schicken, wirkt hier alles entschleunigt. Dennoch bleiben die Missionen spannend. Geht mein Plan auf, treffe ich mit meinem Schuss aus 100 Metern Entfernung oder geht er wegen eines Windstoßes, den ich nicht mit einberechnet habe daneben. Wenn das Spiel im nächsten Jahr für Playstation 4, Xbox One und PC erscheint, könnte das Spiel eine echte Alternative für die 08/15 Hollywood Blockboster Shooter sein.

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Kevin Kreisel
Möge die Macht mit euch sein ^^ >>>Twitter: @the_Kreisel1992

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